Schnarchen bei Kindern

In welchen Fällen können Kieferorthopäden helfen?

Ursachen des Schnarchens

Ursachen für das Schnarchen sind vielfältig. Manchmal reicht ein einfacher Schnupfen, der die Nasenatmung behindert und zur Mundatmung zwingt.

Auf jeden Fall sollten Sie fundierte Unterstützung und Hilfe in Anspruch nehmen, wenn nach dem Abklingen des Infektes das Schnarchen weiterhin bleibt.

Dann ist es ratsam, im Rahmen eines interdisziplinären Konzeptes zwischen einem Kinder-Schlafmediziner, einem Kieferorthopäden und einem Hals-Nasen-Ohren Arzt einen individuellen Untersuchungs- und Behandlungsplan zu erarbeiten. In diesem Falle bringen alle Spezialisten ihr Wissen und ihre Erfahrung mit ein.

Vor allem sollte zu Beginn der Behandlung geklärt werden, welches die Ursachen des Schnarchens sind.

Der gemeinsamen Nenner der Ursachen ist, daß die oberen Atemwege aus verschiedenen Gründen verengt sind, u.a. durch:

  • Vergrößerte Mandeln

  • Psychische Gründe

  • Polypen, die die Nasenatmung behindern

  • Passivrauchen durch rauchende Eltern

  • Ungünstig gewachsene Kieferknochen

Wenn Kieferknochen die Ursache sind, sind wir mit unserer Erfahrung für Ihr Kind da.

Wahrscheinlichkeit

Etwa die Hälfte aller Kinder schnarcht gelegentlich. Problematisch wird es erst, wenn Ihr Kind regelmäßig schnarcht.

Rund 9% aller Kinder schnarchen - mit zunehmendem Alter häufiger. Rd. 6% der 1-Jährigen tun es, bei den 4-Jährigen sind es rd. 13%. Jungen sind geringfügig häufiger betroffen als Mädchen.

Schnarchen und Schlafapnoe bei Kindern

Unter Schlaf-Apnoe leidet nur eine Minderheit, aber immer noch rund 2 - 3,5 % aller Kinder.

Von derzeit über 11 Millionen Schülern könnten also rd. 300.000 dem Unterricht besser folgen, wenn sie nachts richtig Luft bekämen.

Die statistisch häufigste Ursache sind vergrößerte Rachenmandeln ("Polypen"), die durch Abschaben oder Lasern entfernt werden können.

Ein Kiefer-Engstand ist seltener die Ursache - aber in solchen Fällen überweist Sie Ihr Kinderarzt nicht zum HNO-Arzt, sondern zum Kieferorthopäden.

Symptome und Folgen

Somnologen (Schlafforscher) wiesen in wissenschaftlichen Studien nach, daß das Schnarchen eine Vorstufe einer Schlaf-Apnoe sein kann. Als Schlaf-Apnoe bezeichnet man Atemaussetzer von mehr als 10 Sekunden während des Schlafens.

Diese können auch für Kinder eine Gefahr für die Gesundheit und eine grundlegende Störung des Wohlbefindens darstellen. Ein erholsamer und regenerierender Tiefschlaf ist dann fast unmöglich.

Symtome und Folgen sind u.a.:

  • Konzentrationsschwierigkeiten

  • Erhöhte Müdigkeit tagsüber

  • Schnellere Erschöpfung

  • Leichte Depressionen

  • Erhöhte Reizbarkeit

  • Kopfschmerzen

  • Hyperaktivität

Als Folge daraus können auch die schulischen Leistungen deutlich nachlassen. Gerade ältere Kinder neigen leicht zur Trägheit, sind schwerfällig, übermüdet und zeigen oft schlechtere schulische Leistungen, weil sie sich nicht richtig konzentrieren können.

Schnarchen muss nicht immer gesundheitsgefährdend sein. Aber bei einer Schlafapnoe müssen Eltern handeln. Erste Anlaufstation ist immer Ihr Kinderarzt.

Kieferschmerzen? Zahnfehlstellungen?

Wir beraten Sie gern!

Erfahrung seit 1989

Wir sind seit vielen Jahren mit der Problematik des Kinderschnarchens vertraut und können auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Das Essener Stadtmagazin "Werdener Marktplatz" berichtete über uns:

Schnarchen und Schlafapnie bei Kindern - wie Kieferorthopäden helfen können

Beratung und Therapie

Unser Team arbeitet eng mit fachnahen Ärzten, wie z. B. Hals-Nasen-Ohren-Ärzten und Schlafmedizinern, zusammen.

So wird durch frühzeitige Vorbeugungsmaßnahmen zur Vermeidung von schädlichen Gewohnheiten und Fehlfunktionen der Kiefer („Dysfunktion“) auch Schnarch- und Schlaf-Apnoe-Problemen vorgebeugt.

Ein zurückliegender Unterkiefer als Ursache im Kindes-und Jugendalter kann z. B. mit herausnehmbaren kieferorthopädischen Geräten behandelt werden. Ebenso ein zu schmaler Kiefer, der wenig natürlichen Raum für die Zunge schafft.

Hier kann mit herausnehmbaren kieferorthopädischen Geräten durch Kieferdehnung oder Vorverlagerung des Unterkiefers der natürliche Platz für die Zunge geschaffen werden

Wir freuen uns auf Ihren Anruf, Ihre Email oder Ihre Nachricht im Kontaktformular.

Bitte lassen Sie uns vor dem ersten Beratungsgespräch unbedingt den ausgefüllten Fragebogen für Kinder und Jugendliche zukommen.